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Unsere Statuten

 

Statuten

I. Rechtliche Stellung

Art. 1

Die EHEMALIGE PFADI SCHWEIZ EPS (ANCIENS SCOUTS DE SUISSE/ANZIANI SCAUT DELLA SVIZZERA) ist ein Verein im Sinne der Art. 60ff. des ZGB. Sie ist politisch und konfessionell neutral. Ihr Sitz befindet sich am Wohnort der Präsidentin/des Präsidenten.

Art. 2

Die EPS ist Mitglied der «International Scout and Guide Fellowship (ISGF) &emdash; Amitié Internationale Scoute et Guide (AISG)».

Art. 3

Für die Verbindlichkeiten der EPS haftet nur deren Vermögen. Eine Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

II. Zweck und Tätigkeit

Art. 4

Die EPS bezweckt den Zusammenschluss ehemaliger Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie von Organisationen ehemaliger Pfadfinderinnen und Pfadfindern, die

  • sich weiter zum Pfadigesetz und zum Versprechen bekennen
  • die Pfadibewegung unterstützen
  • sich nach besten Kräften für die von der EPS gestellten Aufgaben einsetzen.

Art. 5

Die EPS will ihren Mitgliedern bei der Verwirklichung ihrer Ziele helfen und Werke unterstützen oder neu gründen, die der Pfadibewegung oder der Jugend allgemein dienen.

III. Mitgliedschaft

Art. 6

Mitglieder sind:

a) Einzelmitglieder

  • ehemalige Pfadfinderinnen und Pfadfinder
  • erwachsene Führerinnen und Führer
  • Personen, die der Pfadibewegung nicht angehört haben, deren Verpflichtungen jedoch übernehmen

b) Kollektivmitglieder

  • Verbände ehemaliger Pfadfinderinnen und Pfadfinder
  • Organisationen, welche die Pfadibewegung unterstützen

Art. 7

Einzel- und Kollektivmitglieder einer Region können sich zu Sektionen gemäss Vereinsrecht zusammenschliessen. Diese bedürfen der Anerkennung durch den Rat der EPS.

Art. 8

Die Mitgliedschaft wird durch die Bezahlung des Jahresbeitrages und die Zustimmung der Sektion oder des Rates der EPS erworben.

Art. 9

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Streichung oder Ausschluss.

Der Austritt ist dem Sektionsvorstand bzw. dem Rat der EPS zu melden und wird auf Ende des laufenden Jahres rechtsgültig.

Die Streichung wegen Nichtbezahlung der Jahresbeiträge erfolgt nach drei Mahnungen durch den Sektionsvorstand bzw. den Rat der EPS.

Ein Ausschluss wird vom Sektionsvorstand bzw. vom Rat der EPS ohne Grundangabe ausgesprochen und tritt sofort in Kraft. Ein Rekurs an den Rat der EPS, bzw. die GV, ist möglich.

IV. Organisation

Art. 10

Die Organe der EPS sind:

a) die Generalversammlung (GV)

b) der Rat

c) die Rechnungsrevisorinnen/-revisoren

Art. 11

Die ordentliche GV tritt alle zwei Jahre zusammen und berücksichtigt bei der Durchführung die verschiedenen Landesteile.

Die Einladung, unter Angabe der Traktanden an die Mitglieder, erfolgt mindestens einen Monat im voraus.

Die Pfadibewegung Schweiz wird eingeladen, sich an der GV vertreten zu lassen.

Anträge zur Ergänzung der Traktandenliste müssen bis spätestens 20 Tage vor der GV der Präsidentin/dem Präsidenten eingereicht werden.

Art. 12

Die GV ist zuständig für:

a) die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Rates

b) die Abnahme der Jahresrechnung

c) die Wahl der Präsidentin/des Präsidenten und der Vizepräsidentin/des Vizepräsidenten

d) die Wahl von maximal 10 weiteren Mitgliedern des Rates

e) die Ernennung von zwei Rechnungsrevisorinnen/Rechnungsrevisoren

f) die Genehmigung des Budgets und der Vergabungen

g) die Festsetzung der Jahresbeiträge und der Ausgabenkompetenz des Rates

h) Statutenänderungen

Ausser bei Statutenänderungen und der Auflösung der EPS gilt das einfache Mehr der anwesenden Mitglieder.

Die GV kann nur über traktandierte Geschäfte beschliessen.

Art. 13

Eine ausserordentliche GV wird auf Beschluss des Rates, auf Verlangen von mindestens 30 Einzelmitgliedern, drei Sektionen oder 10 Kollektivmitgliedern einberufen. Die Einladung muss, unter Angabe der Traktanden, mindestens 1 Monat im voraus erfolgen.

Art. 14

Der Rat setzt sich zusammen aus:

a) Präsident/in und Vizepräsident/in

b) höchstens 10 Mitgliedern, die von der GV gewählt werden

c) höchstens 5 zusätzlichen Mitgliedern, die von den gewählten Ratsmitgliedern ernannt werden.

Wahlvorschläge sind der Präsidentin/dem Präsidenten spätestens 2 Monate vor der GV einzureichen. Sie werden der Traktandenliste beigefügt.

Die Mitglieder des Rates werden auf zwei Jahre gewählt. Sie können längstens sechs Jahre ununterbrochen dem Rate angehören.

Unabhängig von der Dauer ihrer bisherigen Mitgliedschaft im Rat können Präsident/in und Vizepräsident/in für jeweils höchstens drei Amtsperioden (sechs Jahre) gewählt werden. Insgesamt können sie höchstens 10 Jahre ununterbrochen dem Rat angehören.

Die ernannten Mitglieder können höchstens 10 Jahre ununterbrochen dem Rat angehören.

Die Ratsmitglieder stammen aus der Pfadibewegung. Die verschiedenen Sprachgebiete sollen angemessen vertreten sein.

Der Rat konstituiert sich selbst.

Art. 15

Der Rat vertritt die EPS und organisiert deren Tätigkeit.

Er organisiert Anlässe für deren Mitglieder.

Er entscheidet über einmalige nicht budgetierte Ausgaben im Rahmen der ihm von der GV erteilten Kompetenz.

Er entscheidet über die Beziehungen zu anderen mit der Pfadibewegung verbundenen Organisationen.

Er ernennt die Delegierten für die GV der ISGF und stellt Wahlvorschläge für deren Rat auf.

Er anerkennt neue Sektionen.

Er kann Sonderaufgaben an Kommissionen übertragen, die ihm mindestens jährlich Bericht über ihre Tätigkeit erstatten.

 

V. Finanzen

Art. 16

Die Einkünfte der EPS sind:

a) Beiträge der Einzel- und Kollektiv-Mitglieder

b) Schenkungen

c) Einnahmen aus Finanzaktionen

Art. 17

Die Beiträge der Einzel- und Kollektiv-Mitglieder können verschieden angesetzt werden.

Ehepaare bezahlen nur einen Beitrag.

Art. 18

Die Sektionen können neben ihren eigenen Beiträgen auch diejenigen der EPS erheben und an diese weiterleiten.

Art. 19

Vergabungen können nur im Rahmen der frei verfügbaren Mittel ausgesprochen werden.

Wird eine Vergabung innerhalb von drei Jahren nicht beansprucht, ist der Betrag wieder frei verfügbar.

Anträge für Vergabungen sind spätestens drei Monate vor der GV der Präsidentin/dem Präsidenten einzureichen.

VI. Statutenänderungen, Auflösung, Inkraftsetzung

Art. 20

Änderungen der vorliegenden Statuten erfolgen durch die GV. Die entsprechenden Anträge müssen der Traktandenliste beiliegen. Die Beschlüsse bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

Art. 21

Die Auflösung kann nur von einer zu diesem Zwecke einberufenen ausserordentlichen GV beschlossen werden.

Der Beschluss muss in namentlicher Abstimmung die Stimmen von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder auf sich vereinigen.

Ein Aktivsaldo wird nach Ablösung aller Verbindlichkeiten der Pfadibewegung Schweiz oder bei deren Fehlen anderen Organisationen zu Gunsten der Jugend überwiesen.

Art. 22

Die vorliegenden Statuten sind von der GV vom 9. Mai 1998 angenommen worden und am folgenden Tag in Kraft getreten. Sie ersetzen jene der GV vom 28. April 1990.

 

Baden, 9. Mai 1998 Der Präsident:

Walter Giger/Koks

 

Die deutschsprachige Version ist die Originalversion.