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Einweihung der neuen Küche

im «Manegg Hus» Hedingen

dem Pfadiheim der «Ehemalige Manegg Pfadi» Zürich

am Samstag, 28. Mai 2011

Es waren für «Peter» und mich, und unsere etwas steif gewordenen Beine, doch noch einige Schritte vom Parkplatz beim Hedinger-Weiher, bis wir kurz vor Mittag nach langem wieder einmal am Waldrand das wunderschön gelegene Heim erblickten und auch bald erreichten. Zwar hatten die Organisatorinnen einen prima funktionierenden Busdienst ab Bahnhof Hedingen organisiert. Aber selbst ist die Frau – der Mann! Wie waren die Bäume und Sträucher ums Heim gross geworden, die zwischenzeitlich abgeholzte Waldpartie prächtig nachgewachsen. Die Erinnerungen kamen – denn während über dreizehn Jahren war an vielen, vielen Samstagen hier einer unserer pfaderischen Tätigkeitsbereiche, zu Zweit und später auch mit den heranwachsenden Kindern. Schön war’s!

Hinter dem Heim war die Grill-Equipe an der Arbeit, während vorn bereits die ersten Ehemaligen sich an den gebratenen Würsten und feinen Salaten erfreuten. Nach grosser Begrüssung, unseren Wurstbestellungen und deren Zubereitung, war es denn auch an uns, in die Tischrunde einzutreten. Neben den kulinarischen Genüssen - später kamen auch noch Kaffee und, von liebevollen Händen zubereitete, Kuchen dazu - gab es natürlich auch viel zu berichten und zu fragen.

Doch galt natürlich vor allem der neu gestalteten Küche unsere Aufmerksamkeit. Sie wirkt hell und praktisch. Die Verwalterinnen (Sima und Uschka) mit ihren Helferinnen und Helfer) haben, zusammen mit der Architektin, sehr gute Arbeit geleistet. Wir, früher an einfachere Einrichtungen gewöhnt, staunten nur so: Eisschrank, Geschirrwaschmaschine, Glaskeramik-Herd, Rollschubladen (alle schön angeschrieben), Tüchlitrockner, etc., etc.. Davon konnten wir früher nur träumen. Aber die Zeit ist inzwischen ja nicht still gestanden – den heutigen Bedürfnissen muss Rechnung getragen werden, will man das Heim gut vermieten. Den Initiantinnen dieses Umbaus ist ganz herzlich zu danken. Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Inzwischen war es bald zwei Uhr geworden – da wurde es plötzlich lauter. Die Aktiven der Manegg waren im Anzug. Etwas schneller als wir, hatten sie vom Bahnhof her zu Fuss die Höhe erklommen. Allsogleich wurde im Kreis ein Singspiel vorgeführt. Aber dann war es soweit – Einweihung der neuen Küche. Darsi, Präsidentin der «Ehemalige Manegg Pfadi », wusste in prägenden Worten das Werk zu würdigen und auch den aktiven jungen Pfadi die Geschichte und Bedeutung des Heimes zu erklären. Nun wurde zum Durchschneiden des Bandes geschritten – das älteste anwesende Ehemalige (Mutz) mit dem jüngsten anwesenden Pfadi hatten die Ehre. Der neuen Küche – alles Gute!

Der Architektin und den Involvierten wurde der Dank für ihre Bemühungen ausgesprochen, in der Führerinnenbude hierauf die Film- und Fotodokumente vorgeführt, die ich vor einiger Zeit über das Manegg-Hus auf einer DVD zusammen geführt habe. Die Aktiven begaben sich auf einen interessanten Postenlauf, während laufend natürlich die Küche und die übrigen Räumlichkeiten allseits inspiziert wurden. Bald versammelten sich Ehemalige und Aktive zum gemeinsamen Singen in froher Runde und die Sieger des Postenlaufes wurden geehrt. Dann hiess es Abschied nehmen, wir verschränken gegenseitig die Arme und sangen gemeinsam das Abendlied.

Den Organisatorinnen und Initiantinnen ist zu danken – ebenso den Verwalterinnen des Heimes während den letzten Jahrzehnten: Peter im Alleingang von 1966 bis 1978, und anschliessend, im Duo, Sima mit Mauzi, ab ca. 1996 Sima mit Uschka. Besonders ist da sicher Sima zu erwähnen, die nun schon während über drei Jahrzehnten die Geschicke des Heimes initiativ betreut. Es wäre zu wünschen gewesen, es hätten mehr Ehemalige, durch ihre Anwesenheit an der Einweihung, den «Chrampfenden» die Ehre und den Dank für ihre Arbeit erwiesen. Nicht unerwähnt darf dabei Frau Hurter (die Frau vom Nachbarhof) gelassen werden, die von Anfang an (bis kurz vor diesem Fest) den Mieterwechsel und den anfallenden Unterhalt tätig betreut hat – ein wahrer Glücksfall für alle Beteiligten.

Im Mai 2011                                                                                      Heinrich Fiechter-Sidler /Fick

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