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Journée de l'Amitié 2011: Ein herrlicher Tag im Wallis

Ein wundervoller Tag  begrüsste die Frühaufsteher aus der Deutschschweiz im Walliser Haupttal nach dem langen Tunnel. Die Laune stieg deswegen schon vor dem ersten Tropfen Walliser in beträchtliche Höhen. Von Marc/Marsouin in Empfang genommen, verschob man sich mit bereitstehenden Fahrzeugen ins Zentrum von Salgesch, wo die Wanderung durch die Weinberge ihren Anfang nahm.

Marsouin hatte die Marschroute sorgfältig rekognosziert, deshalb gab es nun eine "ringere" und eine etwas anspruchsvollere Variante. Gleich erklomm man einen Hügel, nur um oben festzustellen, dass es fast gleichviel wieder abwärts gehen würde. Dann folgte die Schlucht der Raspille, daraufhin kam die nächste typisch Walliser Sehenswürdigkeit, eine Bisse, der wir etwa anderthalb Kilometer weit folgten, mit einer prächtigen Sicht auf die Felspyramiden auf der anderen Seite des Tobels. Anschliessend durchquerten wir wieder Rebberge. Wer wollte, konnte sich an Hand von Tafeln über Rebbau, Rebschädlinge und Rebbaugeschichte orientieren. Von der Talebene aus ahnt man nicht, wie gross die Rebfläche auf der Nordseite (Sonnenseite) des Tales ist.

Verdient oder nicht verdient, der nächste Programmpunkt war der Aperitif, der von freundlichen Gastgebern im Wintergarten eines Privathauses serviert wurde. Der Gastgeber holte seine tragbare Drehorgel und erfreute uns mit deren Melodien. Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und erreichten bald einmal Siders, wo wir ins Schloss Villa einbogen.

Das Château de Villa, jahrhundertelang Sitz einer einheimischen Patrizierfamilie, gehört heute einer Stiftung und ist mit Restaurant, der Oenothek, dem Sensorama und dem nebenan stehenden Weinbaumuseum ganz den Walliser Weinen gewidmet. Während sich nun die einen einem Raclette widmeten, genossen die anderen einen reichhaltigen und reichgefüllten Walliserteller samt gebratenen Kastanien.

Ferox von der Pfadibewegung Schweiz orientierte über die von der PBS projektierte Ehemaligengruppierung, die einerseits als Netzwerk der Ehemaligen, andererseits aber auch der Finanzierung der aktiven Bewegung dienen soll. Mehr wird im nächsten INFO zu lesen sein.

Den Abschluss bildete ein Besuch im Rebbaumuseum, das mit einer modernen Ausstellung überzeugt. Ein Freizeit-Rebbauer aus Salgesch, berichtete humorvoll und versiert über den Rebbau im Wallis, seine früheren und jetzigen Probleme, und das Auf und Ab im Laufe der Zeit. Im Moment gebe es noch etwa 22000 Rebbergbewirtschafter. Zu fürchten sei, dass die nächste Generation diese harte Arbeit nicht mehr machen wolle, wodurch viele kleine und für maschinelle Bewirtschaftung ungeeignete Rebberge verganden würden.

Erfüllt mit Walliser Sonne (ein klein wenig auch in flüssiger Form) machten wir uns schliesslich wieder auf in die Üsser-Schwyz. Dass der Schreibende und noch ein paar andere Üsserschwyzer den Bahnhof Siders auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad erreichten, sei nur nebenbei vermerkt. Warum einfach, wenn's kompliziert auch geht.

Herzlichen Dank an Marsouin und seinen Helfern aus dem Wallis und gleichzeit ein herzliches "au revoir" an die liebenswürdigen romands, von denen ich mich angesichts der allgemeinen Auflösung am Schluss des Journées nicht mehr verabschieden konnte.

koks

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