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50 Jahre Sektion Zürich – Rheinfahrt Eglisau - Rüdlingen

17. September 2011

Dass Zürich neben Zürich-, Greifen-, Pfäffikersee, Limmat, Sihl, Töss, Glatt und diversen Kleingewässern auch noch beachtlichen Anteil am Hochrhein, teilweise sogar beidseitig, hat, wird einem als Nichtzürcher höchstens bewusst, wenn die Bahn auf der Fahrt nach Schaffhausen bei Eglisau auf einem prächtigen Viadukt den Strom quert. Die Sektion Zürich hat auf diesem internationalen Fluss ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert und damit wohl auch ausgedrückt, dass sie bei aller Bodenständigkeit recht gern auch einen Blick über die Landesgrenzen tut.

Am Bahnhof Eglisau begrüsste Mungo die Teilnehmer mit einem von ihr gespendeten Apero. Zum Glück konnten die dabei aufgenommenen flüssigen und festen Kalorien im Laufe des Spaziergangs ans Rheinufer bereits ein wenig verarbeitet werden. Dem prächtigen Städtchen kehrten wir alsobald den Rücken zu, denn nun starteten wir zur Flussfahrt auf der MS Rhenania, die in gemächlicher Fahrt stromaufwärts fuhr. Wir machten uns im gemütlichen Schiff bequem und bald standen vor uns die mit heissem Schinken und Kartoffelsalat gefüllten Teller, die uns ins Dilemma stürzten,  ob wir nun der wunderschönen Flusslandschaft oder dem Essen unsere Aufmerksamkeit schenken sollten. Das einsame, bewaldete Flusstal lässt einen vergessen, dass man sich in der Millionenagglomeration Zürich befindet. An der Tössmündung vorbei ging es stetig flussaufwärts bis wir nach ungefähr einer Stunde bei der Brücke Rüdlingen den Wendepunkt unserer Reise erreichen. Am Sonnenhang links erstrecken sich die Weinberge von Rüdlingen und Buchberg, dessen Kirche von der Höhe grüsst. Noch einmal lassen wir die einsamen Ufer an uns vorbeiziehen, winken Schlauchboot- und Kanufahrern zu und bewundern eine Miniausgabe eines Mississippi-Dampfers mit Heckschaufelrad. Schliesslich kommen wieder die Eglisauer Weinberge in Sicht, deren Ernte in unseren Gläsern zur guten Laune beigetragen haben.

Wir verlassen die Rhenania und die gastfreundliche Mann/Frauschaft vom Schiffsbetrieb Wirth mit dem Vorsatz: "Auf Wiedersehen!". Während sich die einen der Fortsetzung des Mittagessens im Café Nachtwächter zuwenden, blicken die anderen von der Brücke nochmals auf den Strom hinunter und steigen dann das steile Ufer zum Bahnhof hinauf.

Danke, Mungo, für die gute Idee, die Organisation des Ausflugs und den vielfältigen Apero! Nicht ganz selbstverständlich war es auch, dass mit Heinrich Fiechter/Fick der Letzte der Gründer der Sektion am Ausflug teilnehmen konnte. Mit etwas Wehmut wird er an die heroischen Anfangszeiten der Sektion, an die damaligen Träume und Pläne zurückdenken, bestimmt aber auch an die vielen lustigen und gemütlichen Stunden im Kreise der Ehemaligen. Und schliesslich: Danke der Sektion Zürich, dass ich als Nichtzürcher an dieser wunderschönen Fahrt teilhaben konnte!

Walter Giger/koks